Was versteht man unter Trauma?

Ein Trauma ist eine Reaktion auf eine außergewöhnliche körperliche und/oder seelische Belastung. Traumatische Erlebnisse sind sehr unterschiedlich und vielfältig: Das auslösende Ereignis kann ein überwältigendes traumatisches Erlebnis mit einer ernsthaften Bedrohung für die persönliche Sicherheit oder die körperliche Unversehrtheit des/der PatientIn oder einer geliebten Person sein.

Auch der Verlust einer geliebten Person, die Scheidung der Eltern, der Verlust des Arbeitsplatzes, ein Unfall, ein Spitalsaufenthalt im Kleinkindalter oder aber auch das wiederholte Erleben-Müssen von Situationen, in denen große Angst empfunden wurde mit oder ohne Selbstbeteiligung, können als traumatisch erlebt werden. Kriegserlebnisse zählen auch dazu.

Wer ein Trauma erlebt und erlitten hat, spürt oft lange Zeit die Folgen wie Herzrasen, Panik und Angstanfälle, Depression uvm.. Die vegetativen Reaktionen können auch manchmal zeitversetzt eintreten, scheinbar ohne jeden Zusammenhang. Oft erleben die PatientInnen Folgestörungen wie Flash-backs (Nachhallerinnerungen), quälende Bilder und andere Erinnerungen, die sie hinter sich lassen möchten.

Moderne Trauma-Therapien können helfen, sich wieder mehr geborgen zu fühlen und wieder Vertrauen zu sich selbst und anderen zu gewinnen.